Kapitel 29 – Schatten der Schuld

1230 Words

Die Sonne war noch nicht über den Horizont geklettert, doch die Lichtung war bereits von einem sanften Silberton überzogen, der aus dem pulsierenden Herz zwischen Adrian und Elena ausströmte. Sie lagen eng aneinander, noch immer die Nachwirkungen der Nacht spürend, in der sie ihre Verbindung auf körperlicher, emotionaler und magischer Ebene vertieft hatten. Doch in Elena wuchs ein anderes Gefühl, eine Last, die sie nicht abschütteln konnte. „Adrian …“ flüsterte sie, die Stirn an seine Brust gelegt, „ich kann nicht … ich kann nicht aufhören, an mein Dorf zu denken. An meinen Vater. An den Pfarrer. An all die Menschen, die ich zurückgelassen habe.“ Adrian schloss die Augen, legte den Arm fester um sie. „Ich weiß … du fühlst dich verantwortlich. Aber du hast ihnen nichts Schlechtes getan. D

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