Kapitel 21 – Sturm unter dem Silbermond

1389 Words

Der Wald war still, nur der Wind raschelte durch die hohen Kiefern und Eichen. Der Mond stand hoch am Himmel, silbern und unbarmherzig, als wollte er selbst die Bühne für den bevorstehenden Sturm bereiten. Adrian und Elena standen nebeneinander auf einer Lichtung, ihre Körper angespannt, die Sinne geschärft. Das Rudel war draußen, und sie hatten gespürt, wie die Wölfe ihre Verbindung wahrnahmen – ein mächtiges Signal, das weder Ignoranz noch Schwäche duldete. „Bist du bereit?“ fragte Adrian leise, sein Blick auf den dunklen Waldrand gerichtet. Die Muskeln unter seinem Fell waren angespannt, jede Bewegung kontrolliert, jeder Atemzug ein Teil des Rhythmus, den sie in den letzten Nächten trainiert hatten. Elena nickte, die Hände ausgestreckt, das Silberlicht leicht pulsierend. „Bereit. Zusa

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