Kapitel 17 – Der Sturm vor dem Frieden Die Wolken hingen tief über der Stadt, als der späte Herbstmorgen anbrach. Ein kalter Wind zog durch die Straßen, und das raschelnde Laub bildete ein melancholisches Konzert auf den Bürgersteigen. Isabella stand am Fenster ihres Arbeitszimmers, blickte hinaus und fühlte, wie die Kälte sie fast durchdrang – als wollte sie ihr ins Herz flüstern, dass Veränderungen im Gange waren. Irgendetwas lag in der Luft, ein Gefühl von Unruhe, das sie nicht ganz einordnen konnte. Seit den letzten intensiven Wochen, in denen sie und Dario so viele gemeinsame Schritte gegangen waren, hatte sich etwas verändert. Die gemeinsame Arbeit an ihrem neuen Projekt, das sie als Zufluchtsort für Menschen ins Leben gerufen hatten, war für sie beide zu einem Symbol ihrer neu gew

