Chapter 10

1074 Words

Mirabellas sicht Ich wurde vom Motorenlärm im Hof geweckt. Mein Schlafzimmerfenster ging zum Haupteingang, und durch die transparenten Vorhänge konnte ich die Scheinwerfer mehrerer Fahrzeuge durch die Dunkelheit leuchten sehen. Es war drei Uhr morgens. Irgendetwas stimmte nicht. Ich schlüpfte aus dem Bett, meine nackten Füße geräuschlos auf dem kalten Marmorboden. Nachts fühlte sich das Haus anders an, mehr wie die Festung, die es wirklich war. Jeder Schatten schien Geheimnisse zu verbergen, jedes Knarren des alten Holzes wirkte bedrohlich. Ich drückte mich ans Fenster und versuchte zu sehen, was unten passierte. Männer stiegen aus den Autos. Ich erkannte Ricardo sofort, seine große Gestalt war selbst in der Dunkelheit unverkennbar. Aber wo war Alessandro? Mein Herz begann zu rasen. W

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