Mirabellas Sicht Die Adresse, die Maria geschickt hatte, führte zu einem verlassenen Lagerhaus in einem Industriegebiet außerhalb von Portland. Alessandro und ich saßen zwei Blocks entfernt in seinem Mietwagen und beobachteten das Gebäude durch Ferngläser, während sein Verstärkungsteam den Grundriss bestätigte. „Drei Ausgänge“, ertönte Ricardos Stimme durch Alessandros Ohrhörer. „Vordereingang, Laderampe und Notausgang auf der Nordseite. Zwei Wachen sichtbar, wahrscheinlich noch mehr drinnen.“ „Fenster?“, fragte Alessandro. „Wenige, und alle sind vernagelt. Keine Sicht ins Innere.“ Ich betrachtete das Lagerhaus durch mein Fernglas. Es sah aus wie jedes andere verlassene Gebäude im Viertel – zerbrochene Fenster, verrostete Metallverkleidung, Unkraut, das durch die Risse im Bürgersteig

