Kapitel 12

1390 Words

Ich betrat den Raum, mein Blick schweifte beiläufig über die Tischgesellschaft und blieb schließlich an Alexander hängen. In diesem Moment konnte ich das Gewicht seines Starrens förmlich spüren. Unsere Augen trafen sich; sein Ausdruck war kalt, barg jedoch eine unergründliche Tiefe. Ich zwang mir ein schwaches Lächeln ab und wappnete mich. „Ich bin Victor im Flur begegnet und dachte, ich schaue kurz vorbei, um Hallo zu sagen.“ Meine Worte klangen beiläufig, während meine Augen die Gesichter am Tisch scannten. Dann wandte ich mich an Alexander und fragte locker: „Bist du mit Freunden hier?“ „Mm“, murmelte er nur, seine Antwort so kurz, als hätte er kein Interesse an einem echten Gespräch. Maximus Sterling, wie immer der lächelnde Charmeur, fragte: „Vivienne, was hast du in letzter Zeit s

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