Die Nachricht erreichte sie spät am Nachmittag. Elara bemerkte sie, während sie am Fenster ihres Apartmentstudios saß. Ihr Skizzenbuch lag offen auf ihrem Schoß. Der Bleistift in ihrer Hand hatte sich seit mehreren Minuten nicht bewegt. Draußen trug die Straße unter ihr die üblichen fernen Geräusche: Autos fuhren vorbei, Menschen unterhielten sich, das Leben setzte sich in seinem gewöhnlichen Rhythmus fort. Ihr Telefon vibrierte auf dem Tisch neben ihr. Einmal. Dann erneut. Elara lehnte sich vor und nahm es auf. Die Nummer auf dem Bildschirm war ihr unbekannt. Sie zögerte einen Moment. Dann nahm sie ab. „Hallo?“ Die Stimme ihres Privatdetektivs antwortete fast sofort. Ruhig und überlegt. „Frau Elara Vance?“ „Ja“, antwortete sie vorsichtig. „Wie geht es Ihnen? Es gibt bestim

