Die Stille dröhnt in meinen Ohren, schwer wie ein Stein. Meine Hand liegt noch immer in Leons, doch ich kann den Blick nicht von der leeren Stelle wenden, an der Weldon stand. Alles fühlt sich so surreal an – als wäre die Welt um mich herum aus den Fugen geraten. „Leon, was ist hier los?“ Meine Stimme klingt fast wie ein Flüstern, als hätte der Raum um uns herum alle Geräusche verschluckt. Er schaut mich an, und in seinen Augen ist etwas, das ich nicht ganz deuten kann – Besorgnis, ja, aber auch eine tiefe Traurigkeit. Es ist, als ob er etwas weiß, das er mir noch nicht sagen will, und diese Ungewissheit zerreißt mich. „Es gibt so vieles, das du noch nicht weißt, Ayra“, sagt er schließlich, und seine Stimme klingt rauer als sonst. „Aber du bist nicht allein. Ich bin bei dir.“ „Was bede

