53.

889 Words

Kapitel 53 Das Lächeln meines Doppelgängers jagt mir eine Gänsehaut über den ganzen Körper. Es ist nicht meins – nicht das, was ich im Spiegel sehe. Es ist falsch, kalt, und doch… so erschreckend vertraut. „Wer bist du?“, frage ich, meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern. „Ich bin du“, sagt sie ruhig, als wäre es die einfachste Antwort der Welt. „Oder vielmehr… das, was du sein könntest.“ „Das ergibt keinen Sinn“, stoße ich hervor und mache einen Schritt zurück. Mein Blick wandert zu Finn, der reglos auf dem Boden liegt. Sein Brustkorb hebt und senkt sich kaum sichtbar. Er lebt, aber er ist bewusstlos. „Oh, es ergibt mehr Sinn, als du denkst“, sagt sie mit einem Hauch von Belustigung. „Denk nach, Ayra. Warum fühlst du dich immer so, als würdest du nicht in diese Welt passen? Warum ha

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