Es passiert so schnell, dass ich kaum reagiere. Der Schuss hallt durch den Raum, und der Klang schneidet mir durch den Körper wie ein Messer. Ein Schock durchfährt mich. Leon. Er steht da, direkt vor mir, aber ich kann den Schmerz in seinen Augen sehen. Es ist nicht der Leon, den ich kenne. Etwas ist anders. Etwas Dunkles, Unaussprechliches hat ihn verändert. „Leon!“, schreie ich und springe auf ihn zu. „Was hast du getan?!“ Doch er weicht zurück, als ob er mich nicht erkennen würde. Die Dunkelheit in seinen Augen ist erdrückend. Ich kann kaum atmen, als ich ihn anstarre. „Du bist zu spät“, sagt er mit dieser seltsamen, kalten Stimme. „Es ist alles zu spät, Ayra.“ Ich zögere, der Schmerz in meiner Brust wird immer größer. „Leon, bitte… was ist hier los? Was hast du mit ihm gemacht? Was

