So blieben sie wieder unbeweglich nebeneinander knien, als hätten sie beide ein glühendes Gebet zum Himmel emporgesandt. Der dicke Herr ging an ihnen vorbei und warf auf sie einen gleichgültigen Blick, er verschwand nach dem unteren Teil der Kirche und hielt immer noch seinen Hut auf dem Rücken. Du Roy dachte jetzt daran, daß er irgend woanders als in der Trinité-Kirche ein Rendezvous erhalten müßte. »Wo werde ich Sie morgen sehen?« fragte er. Sie antwortete nicht. Sie schien leblos; sie schien ganz wie ein versteinerter Ausdruck vom Gebet. Er fuhr fort: »Wollen Sie, daß wir uns im Parc Monceau treffen?« Sie nahm ihre Hände vom Gesicht und wandte es ihm zu, es war tränenüberströmt, bleich und entstellt vor Schmerz. Sie sagte mit abgerissener Stimme: »Lassen Sie mich … lassen Sie mic

