Du Roy grinste, trotzdem war er etwas verlegen. Er legte seinen Hut auf eine Kaminecke und setzte sich in einen Lehnstuhl. Sie blickte ihm fest ins Gesicht und sagte dann leise mit gereizter Stimme: »Seitdem du dich von deiner Frau scheiden ließest, bereitest du diesen Streich vor; und für die Zwischenzeit behieltst du mich nett und liebenswürdig als deine Geliebte! Was bist du doch für ein Schurke!« »Wieso?« fragte er. »Ich hatte eine Frau, die mich betrog, ich habe sie überrascht. Ich habe die Scheidung durchgesetzt und nun heirate ich eine andere. Was ist denn dabei?« Sie flüsterte zitternd: »Oh, wie du raffiniert und gefährlich bist!« Er begann wieder zu lächeln: »Natürlich. Die Dummen und die Schwachköpfe fallen immer herein.« Doch sie ließ von ihren Gedanken nicht ab: »Ich h

