Kapitel 9

1497 Words

Die Tür klickte hinter ihnen ins Schloss. Bevor Jonathan sich ganz von der Tür abwenden konnte, war Asante schon da. Sie bewegte sich mit der raubtierhaften Anmut einer Katze, überbrückte die kleine Distanz zwischen ihnen in einer einzigen, fließenden Bewegung. Ihre Hände lagen auf seiner Brust, überraschend stark, und drückten ihn sanft gegen die Wand. „Hey, langsam“, sagte Jonathan. Ihre Augen hielten seine fest. Er sah die Herausforderung, den rohen Hunger, die pure Dreistigkeit in ihren Tiefen. Kein Vorspiel, keine geflüsterten Worte. Ihre Lippen krachten gegen seine, hart und fordernd. „Ich will langsamer machen, aber ich kann nicht, Jonathan“, sagte sie mit einem Kichern. „Du bist verrückt“, flüsterte er. Jonathan erstarrte, überrumpelt von der plötzlichen Wildheit. Für einen

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD