Kapitel 20: Erwachen ohne Traum Esther wachte in einem Bett, das keines war. Nicht weiß. Nicht grau. Nicht farblos. Einfach — nicht. Keine Laken, keine Matratze, keine Wände, die atmeten oder nicht atmeten. Nur — sie. Und das, was sie trug. Das Gesicht, das sie war. Das Gesicht, das sie nicht war. Das Gesicht, das — Sie öffnete die Augen. Nicht langsam. Nicht schnell. Einfach — da. Wie alles, das nicht mehr aufhörte, das aufhörte, ohne zu enden. Sie lag auf der Brücke. Nicht in der Mitte. Nicht am Rand. Auf einem Punkt, der keiner war, der alle war, der zwischen den anderen lag, der sie alle verband, der sie alle trennte. Der Schnee war geschmolzen. Nicht zu Wasser. Nicht zu Eis. Einfach — weg. Wie er gekommen war. Wie er immer gekommen war. Wie er immer gegangen war. Ohne Anfang. O

