„Was willst du von mir?“, fragte Ruby mit bebender Stimme. Die Frau musterte sie von Kopf bis Fuß. Sie wollte gerade näher treten, doch eine barsche Stimme hielt sie auf: „Romina, lass das Mädchen in Ruhe!“ Romina wandte sich verärgert um: „Blanca, misch dich nicht in meine Privatangelegenheiten ein!“ „Wenn du nicht aufhören kannst, Ärger zu machen, werde ich Kira von dir erzählen, und du weißt sehr wohl, wie deine Strafe aussehen wird.“ Plötzlich ertönte ein klägliches Rufen hinter einer der Türen: „Ich will zu meiner Mutter! Macht mir die Tür auf... Mama!“ Ruby blickte scharf in die Richtung der Stimme. Es war niemand anderes als Rebecca, Julianas Tochter. Sie stand hinter der Tür. Ruby rannte zu ihr: „Rebecca, mein Schatz, hab keine Angst, ich bin bei dir!“ Rebeccas Augen waren vo

