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Mühsam öffnete sie die Augen. Nach und nach wurde alles vor ihr klarer. Ihre Mutter saß direkt neben ihr, und er – ihr Vater – schlief mit bleichem Gesicht auf dem Stuhl. Mit schwacher Stimme flüsterte sie: „Mama... ich möchte Wasser.“ Ramona schreckte auf, als sie die Stimme ihrer Tochter hörte. Mit einem strahlenden Lächeln und tränennassen Augen rief sie: „Meine geliebte Tochter, Gott sei Dank bist du in Sicherheit!“ Sie goss ihr ein Glas Wasser ein und half ihr beim Trinken. Ruby fragte verwundert: „Was mache ich hier?“ Ihre Mutter antwortete ihr erschöpft, doch Ruby unterbrach sie inständig: „Wo ist Carlos... geht es ihm gut?“ Ramona versuchte, etwas zu verbergen, während sie sie beruhigte. Doch Ruby achtete nicht auf ihre ausweichenden Worte und fragte beharrlich: „Wo ist er? Ich

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