KAPITEL VIERUNDZWANZIG Thor stand vor der Verbindungsbrücke und hielt die Luft an, als ihm vom Meer her kalter Wind ins Gesicht blies. In der Ferne, am anderen Ende der Brücke, erhoben sich riesige Klippen gen Himmel, und an ihrem Rand das alte Schloss, dessen Tore golden in der Sonne glänzten. Das Schloss seiner Mutter. Der Wind heulte, als er das Schloss, das er so oft in seinen Träumen gesehen hatte, mit einer Mischung aus Vorfreude und Furcht betrachtete. Die Brücke war schmal und rutschig von der Brandung, die unter ihr toste. Thor betrachtete den Anblick staunend. Hier lag Zauber in der Luft, er konnte es spüren. Seine ganze Welt fühlte sich surreal an; es war die Landschaf aus seinen Träumen, die zum Leben erwacht war, der Träume, die ihn sein ganzes Leben lang verfolgt hatten.

