Kapitel 16 „Wo ist sie?”, brüllte Raffvin und stieß den Tisch um, sodass die Essensreste überall im Zelt herumflogen. „Sie war gefesselt! Sie war mitten in einem Camp voller Krieger! Sie kann doch nicht einfach verschwunden sein“, knurrte er, während er sich zu den drei Männern umdrehte, die für die Krieger zuständig waren. „Wir haben Spuren gefunden, die vom Waldrand ins Camp führen“, sagte der große Sarafine, der mit geschlossenen Augen vor Raffvin stand. Raffvin drehte sich mit einem eiskalten Blick zu dem Krieger um. Über die linke Seite seines Gesichts zog sich von seinem Augenwinkel bis zu seinem Mund eine Narbe. „Was für Spuren?“, fragte Raffvin kühl. „Drachenspuren“, erwiderte der Mann mit einem Schulterzucken. „Niemand hat etwas gesehen. So als wäre der Drache unsichtbar gewes

