Kapitel 3 Stefano Oh nein, das wirst du nicht. Meine Hand umfasst Coreys Handgelenk. Sie will sich davonschleichen. Ihre elektrisch-blauen Augen treffen auf meine. Sie versprühen keinen Hauch von Angst oder Reue und am liebsten möchte ich sie dafür besinnungslos küssen. Ich liebe ihr Selbstvertrauen. Ihren Elan. Ich habe sie halb nackt in meinem Bett und sie ist kein bisschen verunsichert. „Ich muss pinkeln“, sagt sie. „Hast du mir eine Zahnbürste besorgt?“ Hinreißend. Sie tut so, als wäre das hier eine verfluchte Pyjamaparty. „Auf dem Tresen“, murmele ich verschlafen. Ich lasse sie los. Sie zieht das Laken vom Bett und wickelt es sich um, dann tapst sie zum Badezimmer. „Lass die Tür offen, Amore. Ich will hören, was du tust.“ „Fick dich, Tacone“, feuert sie zurück. „Ich bin immer

