15. Gabenspende.

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15. Gabenspende. Da hieß man Heorot hurtig von innen Säubern und schmücken. Man sah viel Frauen Und Männer unmüßig, die Methhalle Den Gästen zu zieren. Goldbunt schimmerten 5An den Wänden Gewebe, ein Wunderanblick Den Leuten, die Solches zu schauen liebten. Der blickende Bau war brüchig geworden, Ob mit Eisenbanden innen gefestigt: Die Angeln zerrißen; einzig das Dach 10Noch unversehrt, weil der Ungeheure, Der Frevelfrohe, zeitig die Flucht ergriff, Am Leben verzweifelnd. Nicht leicht ist es dem Zu entsagen gewiss; versuch es wer will! Doch sicher wird Jeder der Seelebegabten, 15Der Menschensöhne, ihn müßigt die Noth, Einst auf Erden suchen die enge Stube, Wo sein geliehner Leib auf dem Lagerbette Nach dem Zechgelage schläft. Da war Zeit

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