Dalia's Sicht:
Komischer Vampir.
Wie auch immer.
Ich trete aus dem Bad, und mache das Licht aus.
Es ist mir wirklich zu gross.
Mit dem Kleid in der Hand, gehe ich zu einem Stuhl.
Dort Stelle ich die Schuhe und das Kleid ab.
Dalia: Aua..
Murmle ich.. Ich hab mich ernsthaft geschnitten.
Diese Steine auf dem Kleid sind echt scharf.
Dachte nicht das sie schneiden.
Dann sehe ich rüber zu Julien, er liest entspannt in einem Buch.
Ein Tropfen Blut, fällt zu Boden.
Julien zuckt zusammen.
Dann sieht er zu mir. Er sieht direkt auf meinen Finger... Er weitet etwas die Augen. Was..
Er legt das Buch auf die Seite, steht auf und geht auf Abstand...
Verwirrt, hebe ich eine Augenbraue.
Dann mache ich einen Schritt auf ihn zu.
Julien: Komm nicht näher.
Sagt er... Er atmet hörbar aus und schluckt schwer.
Dalia: Was hast du?
Frage ich...
Julien: Das Blut...
Sagt er und fixiert meinen Finger... Stimmt... Er ist ja ein Vampir.
Aber ein Vampir reagiert nicht so.
Nur ein wirklich ausgehungerter Vampir.
Aber er ist ein Königssohn... Er bekommt doch sicher genug Blut.
Aber dann würde er nicht so reagieren.
In diesem Moment, bin ich verwirrt.
Die einzige Möglichkeit ist... Es selbst herauszufinden.
Ich gehe etwas näher...
Julien: Dalia, zu deiner Sicherheit... Komm nicht näher..
Sagt er und rückt noch etwas zurück.
Ich hingegen gehe nun näher.
Das will ich wissen.
Manchmal ist meine neugier echt gefährlich... Da ich nicht verstehe mit welchem Feuer ich hier spiele.
Ich drücke etwas an der Wunde... Was auch etwas schmerzhaft ist. Ein weiterer Tropfen Blut, erscheint aus der Wunde.
Er atmet tief ein und hörbar wieder aus.
Ich gehe so viel näher, bis ich vor ihm bin. Er atmet etwas schneller. Er macht mir einen... Relativ terrorisierten Eindruck.
Dann halte ich meinen Finger vor seine Lippen.
Er weitet die Augen..
Julien: Dalia, du weisst nicht was du tust...
Sagt er ohne den Blick von der Wunde ab zu wenden.
Julien: Du bringst dich in Gefahr und-
Um ihn zur Ruhe zu bringen, halte ich meinen Finger an seine Lippen. Das Blut, berührt seine Lippen... Er zuckt zusammen und schluckt ein weiteres Mal.
Ich spüre, wie seine Zunge, über mein Finger fährt.
Jetzt, nehmen seine Augen ein rot Ton an.
Sie sehen aus, wie die Augen einer Katze.
Er öffnet leicht seinen Mund, darunter erkenne ich zwei Spitzige Eckzähne. Daraus, tropft etwas Blut.
Auf seinem Kopf... Zwei Hörner?
Was?
Dann dämmert es mir... Er ist kein Vampir... Er ist ein Dämon?!
Wie... Wie kann das sein.
Seine Eltern... Sind doch beide Vampire.
Ich komme irgendwie nicht drauf.
Aber von was ernähren sich Dämonen?
Kurz, denke ich darüber nach.
Na was solls.. Ich reiche ihm meinen Puls... Er sieht nur von dem zu mir. Dann nicke ich ihm zu.
Er nimmt meine Hand und beisst vorsichtig rein.. Erstaunt, sehe ich ihm zu... Er packt plötzlich meine Taille und drückt mich näher an sich.
Dann, finde ich mich auf seinem Bett wieder, er über mir und starrt mich nur an.. Müdigkeit, überfällt mich.
Dann schliesse ich die Augen...
-Nächster Morgen-
Murrend, öffne ich die Augen.
Was ist passiert... Wo bin ich?
Ich setze mich verschlafen auf und erkenne Julien.
Ich reibe mir die Augen... Er sitzt da auf seinem Stuhl und schaut mich nur an.
Dalia: Seit wann... Schaust du mich an?
Frage ich unsicher.
Julien: Seit du eingeschlafen bist..
Schildert er leise und schaut mich weiter an.
Julien: Ich habe an Alexander's Aufgabe übernommen.
Wow... Gruselig.
Wir haben... 9:49
Julien: Um 10, öffnen sich die Türen..
Sagt er und steht auf.
Er geht in einen Raum neben an und kommt mit einem Kleid wieder.
Wow... Das Kleid ist wunderschön.
Dalia: Woher hast du das Kleid?
Frage ich erstaunt.
Julien: Wer weiss...
Sagt und reicht es mir...
Dalia: Danke...
Bedanke ich mich und gehe ins Bad. Dort schliesse ich die Tür und schlüpfe aus dem Pullover. Dann öffne ich meine Haare und schüttle sie etwas... Sollte immer noch gut aussehen. Mit etwas mühe, ziehe ich mir das Kleid über und schnüre es hinten zu. Was gar nicht so einfach ist alleine. Plötzlich, spüre ich zwei Hände, die meine auf die Seite tun. Ich sehe hoch in den Spiegel und erkenne Julien hinter mir. Er zieht etwas daran und schnürt das Kleid gut zu. Dann gleiten seine Finger zu meiner Taille und ziehen mich etwas näher zu sich. Ich schlucke...
Julien: Du bist wunderschön...
Flüstert er in mein Ohr. Meine Wangen, werden heiss... Dann sehe ich ihm durch den Spiegel in die Augen. Etwas in meinem Bauch, beginnt zu kribbeln.
Julien: Danke... Für gestern Abend.
Flüstert er dann leise in mein Ohr. Gänsehaut, jagt über meinen Körper. Ich starre ihm in seine Augen.. Sie sind so schön braun...