Es gibt Dinge, die man kommen sieht. Zum Beispiel, dass man sich den kleinen Zeh anstößt, wenn man mitten in der Nacht barfuß durch die Wohnung läuft. Oder dass der eine Stift, den man wirklich braucht, spurlos verschwunden ist. Aber dann gibt es Dinge, die einfach passieren. Wie aus Versehen viral gehen. Oder mit einem echten, verdammten Prinzen auf der Tanzfläche landen. Oder zum unfreiwilligen Symbol einer gesellschaftlichen Revolution werden, obwohl man eigentlich nur bequeme Schuhe tragen wollte. Tja. Willkommen in meinem Leben. Alles begann mit einer einzigen, bescheuerten Entscheidung: Ich ließ mich von meiner Stiefmutter zu einem königlichen Ball schleifen. Und nein, das war kein freiwilliger Akt von Neugier oder gar Romantik. Es war eine Mischung aus Erpressung, sozialem Druck

