Happy End? Vielleicht anders als gedacht

501 Words

Ich habe nie an klassische Happy Ends geglaubt. Die, in denen die Prinzessin ihren Traumprinzen bekommt, sie in einem Schloss leben und bis ans Ende ihrer Tage glücklich sind. Erstens, weil Schlösser verdammt kalt sind. Und zweitens, weil mein Leben einfach nicht so funktioniert. Trotzdem stehe ich jetzt hier, mitten in der Nacht, auf einer Dachterrasse mit Blick über die Stadt, neben einem echten, verdammten Prinzen. Und ich frage mich: Was jetzt? Adrian lehnt sich gegen die Brüstung, die Hände in den Taschen seines Mantels. „Du siehst aus, als würdest du nachdenken.“ Ich schnaube leise. „Verrückt, oder? Ich dachte, mein Gehirn wäre nur Deko.“ Er grinst. „Also? Woran denkst du?“ Ich wende den Blick von der Stadt ab und sehe ihn an. „Daran, dass ich nicht weiß, was ich will.“ Adrian bleib

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