RACHEL „Shen, ich gehe nach Hause“, verabschiedete ich mich von meiner Freundin. „Willst du nicht erst etwas essen?“, fragte sie mich. „Nein, ich esse einfach in der Wohnung. Ich rufe dich später an.“ „Okay, mach’s gut.“ „Okay!“ Meine Wohnung ist nur wenige Gehminuten von hier entfernt, also rannte ich nach Hause. Ich sah sofort die beiden vor meiner Tür stehen. „Baby!“, rief ich Reighn zu. „Rachel!“ Ich sah das Glück in seinen Augen und er lächelte mich an. „Wo warst du?“, fragte mich mein Patenonkel mit gerunzelter Stirn. „Bei einem Freund.“ „Freund? Oder vielleicht bei deinem Freund.“ „Lass uns erst mal reingehen. Es ist kalt hier draußen“, sagte ich ruhig. Ich bin nett, vor allem, weil Reighn bei uns ist. Aber wenn sein Kind nicht dabei gewesen wäre, hätte ich ihn vielleic

