Amelias Sicht Die Waffe, die den zweiten Stich nach Devons versetzt hatte, ließ Bilder des Geschehens vor meinem inneren Auge aufblitzen. Ich spürte den dumpfen Schmerz in meinen Knochen und presste reflexartig die Hand auf die Seite, die er getroffen hatte. Meine Tante muss mein aschfahles Gesicht bemerkt haben. Sie kam näher, das Messer noch in der Hand. Mir stockte der Atem, und ich konnte keinen vollständigen Satz formulieren. Ich streckte die Hand aus, um sie aufzuhalten. „Amelia, alles in Ordnung?“, fragte sie mit verzerrter Stimme, bevor sich ihr Gesichtsausdruck von ihrem zu Devons veränderte. Meine Handflächen wurden klamm, kalter Schweiß bildete sich auf meinem Körper, und da spürte ich, wie mich jemand von hinten festhielt. Ich schrie auf, und mir wurde schwarz vor Augen.

