KAPITEL SIEBZEHN

1420 Words

KAPITEL SIEBZEHNSteffens Hände wurden langsam wund, während er gemeinsam mit den anderen Arbeitern das hölzerne Triebrad der Mühle anschob. Es war Knochenarbeit, doch er war daran gewöhnt, und es half ihm seine Sorgen zu vertreiben. Er bekam gerade genug Getreide und Wasser um zu überleben, und er schlief wie ein Tier mit den anderen Lohnknechten auf dem Boden. Er lebte nicht, er existierte. Der Rest seines Lebens würde, so wie schon einmal zuvor, von harter Arbeit, Schmerz und Monotonie geprägt sein. Doch Steffen war es egal. Das war das Leben, das er im königlichen Schloss geführt hatte, als er im Keller für König MacGil gearbeitet hatte und tagein – tagaus die Feuer geschürt hatte. Auch das war ein hartes Leben gewesen, so wie sein ganzes Leben. Seine Eltern hatten sich für ihn wegen s

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