DESDEMONA „Alaric“, rief ich, meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern. Er beugte sich vor. „Was ist los?“, fragte er. Ich zog ihn näher an mich heran und lehnte meinen Kopf an seine Brust. Ich wusste nicht, was mich überkam. Ohne ersichtlichen Grund fühlte ich mich in seiner Umarmung geborgen, auf eine gefährliche, unerwünschte Weise. Stille. Seine Hand strich sanft über meinen Rücken. Er zog mich nicht zurück. Auch seinen Griff verstärkte er nicht. Seine Berührung war leicht, fast zögernd, als er fürchtete, ich würde verschwinden, wenn er mich zu fest hielte. … Als ich die Augen öffnete, war er fort. Ich setzte mich im Bett auf und zog die Knie an die Brust. Das Zimmer fühlte sich auf eine Weise leer an, die schrie. Tränen liefen mir über die Wangen, bevor ich überhaupt daran denke
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