Kapitel 53: Hitze

3501 Words

„Die Liebe stirbt nie eines natürlichen Todes. Sie stirbt, weil wir nicht wissen, wie wir ihre Quelle wieder auffüllen können. Sie stirbt an Verblendung, Irrtümern und Verrat. Sie stirbt an Krankheiten und Wunden; sie stirbt an Müdigkeit, am Verwelken, an der Trübung.“ ― Anais Nin Irgendetwas war nicht in Ordnung. Es begann als ein leises Summen in ihren Adern, als sie im Laufe der Tage die Schwingungen und den Tonfall von Xaviers Stimme wahrnahm, wann immer sie sie im Haus hörte. Das Wort Anziehung wurde diesem Gefühl nicht gerecht. Es war ein dumpfer Schmerz, ein Pochen zwischen ihren Beinen, das Rose nur so lange lindern konnte, wie sie täglich duschte, manchmal auch zweimal. Da war ein Bedürfnis in ihr, das seit ihrer Verwandlung von Tag zu Tag immer stärker wurde. An dem Tag, an dem

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