Lana wachte schweißgebadet auf, weil ihr Körper überhitzt war und nicht mehr sicher. Noras unheimliche Melodie erfüllte ihre Ohren. Sie war wieder in den Zellen. Sie fühlte sich, als ob sie jeden Moment Feuer fangen würde. Sie schrie vor Schmerz auf und schlug auf dem Boden ihrer Zelle um sich. Sie sah nicht, wie Nora aufhörte zu summen und ihre eigene kalte Brühe durch die Gitterstäbe zu Lana schob. „Du musst trinken“, drängte Nora. „Du bist bereits dehydriert, weil du so viel geschwitzt hast.“ Lana schüttelte den Kopf, zuckte aber zusammen, weil sie das Gefühl hatte, der Raum würde sich drehen. Sie stöhnte vor Schmerz auf. „Wie lange bin ich schon bewusstlos?“ Lana räusperte sich, ihre Stimme zitterte und war heiser. „Ein paar Stunden“, antwortete Nora leise. „Du fängst an zu heilen

