III-15

2828 Words

„Es lebe die ‚Arme Tonietta‘! Ich glaubte immer, solch einen Tag würde ich nicht wieder sehen; denn dies ist ein Tag wie zu Zeiten Garibaldis. Der Advokat hat recht: wir sind hier in einer kleinen Stadt, aber was für große Dinge erleben wir!“ Man trank einander zu; man trank den Pächtern nebenan zu. Galileo Belotti und der Baron Torroni kamen mit ihren Gläsern und forderten die Damen auf, auch ihnen und ihrer Gesellschaft die Ehre eines Besuches zu geben. Italia war eben dabei, dem Apotheker zu schwören, daß sie keinen Fuß in die Unterpräfektur setzen werde. Galileo zog sie, unter Kratzfüßen, am Arm. Sie folgte; aber bei jedem Schritt kitzelte sie mit den Augen den Apotheker, der sich rötete. Der Kapellmeister bemerkte plötzlich, daß zu seiner Linken der Cavaliere Giordano mit hängender

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