KAPITEL SIEBENUNDZWANZIG Laute Musik riss Jessica aus dem Schlaf. Es klang wie eine Kirchenorgel und dazu erklang ein Männerchor, der immer wieder ein Wort wiederholte: „koyaanisqatsi“ Die Tür öffnete sich geräuschvoll und der Bienenbetörer erschien. Er hob die Hände und bedeutete Jessica, sich zu erheben. Sie versuchte es, aber es gelang ihr nicht. Sie hatte schon so lange auf dem harten Betonboden gelegen, dass ihre Gliedmaßen fast taub geworden waren. Es kostete sie einige Versuche und all ihre Willenskraft, sich schließlich an der Metallleitung auf die Füße zu ziehen. Dann traf sie ein eisiger Wasserstrahl, der ihr die Luft zum Atmen nahm. Nach einer halben Minute wurde das Wasser abgedreht und der Mann kam zu ihr hinüber. Er löste die Handschelle von der Leitung und befestigte sie

