Kapitel 46

1008 Words

Leilas Sicht Als die Sonne hinter den dicken Metallwänden auf- und unterging, wurde mein Körper vor Hunger schwach. Mein einst scharfer und klarer Verstand begann sich vor Verzweiflung zu trüben. Dann wurde mir klar, dass meine Stimme in der unendlichen Leere nur noch ein Flüstern war. Jede Stunde fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Ich schritt in meinem Käfig auf und ab, meine nackten Füße schwer vor Erschöpfung. Ich sehnte mich danach, die weiche Erde unter meinen Zehen zu spüren, die sanfte Brise auf meiner Haut. Doch das Einzige, was mir ins Auge fiel, war das Spiegelbild meiner eigenen leeren Augen, die mich von den polierten Stahlgittern aus anstarrten. Ich konnte nicht glauben, dass ich dort war. Mein Rücken begann zu schmerzen, und ich musste etwas tun, um wieder gesund zu werden

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