„Wer zum Teufel ist er?“ --- Romeros Sicht Die Luft im Raum lag schwer vor Spannung. Ich stand vor Kingdom, mein Schatten fiel lang und bedrohlich auf den Streuner, der auf dem roten Boden lag. Der Boden war übersät mit schwarzen Flecken. Ich wusste, dass es getrocknetes Blut war. Meine Augen, scharf und entschlossen, fixierten Kingdom, suchten nach den kleinsten Anzeichen von Angst, nach Rissen in seiner abgewaschenen Fassade. Kingdom erwiderte den Blick, sein Gesicht ausdruckslos, eine Maske, die den Sturm verbarg, der in ihm tobte. Er schien sich von dem, was vorher passiert war, erholt zu haben. „Leila“, begann ich mit tiefem, rauem Ton, „sag mir, wo sie ist.“ Kingdom stieß ein trockenes, humorloses Spottgeräusch aus. „Du glaubst, ich weiß das? Du hältst mich für einen Heiligen

