Kapitel 52

1077 Words

Amelias Sicht Als ich vor den verrosteten Gitterstäben auf und ab ging, funkelten meine Augen vor grausamer Belustigung. „Na, na, kleine Maus, bist du immer noch so dreist, obwohl du hier drin bist, oder?“ Sie blieb stehen, ihre Stimme zitterte vor Angst und Trotz. In ihren Augen lag Neugier, während sie sich fragte, was sie als Nächstes tun sollte. „Lass mich in Ruhe, Amelia. Du hast kein Recht, mich wie ein Tier einzusperren. Ich habe dir nichts getan.“ Ihre Worte entfachten einen Anflug von Wut in mir, und ich stürzte mich nach vorn, meine scharfen Krallen kratzten an den Gitterstäben. „Ruhe, du elendes Ding! Du magst meine Stiefschwester sein, aber du bist nichts weiter als ein Hindernis für mich.“ Verzweiflung nagte an Leilas Herz. „Wie, Amelia? Warum tust du mir das an?“, flehte

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