Antonios Sicht Als die purpurnen Strahlen der Morgendämmerung durch das Blätterdach drangen und den uralten Wald in ätherisches Licht tauchten, erwachte ich aus meinem Schlaf. Meine Sinne waren geschärft, und mein Körper zitterte noch immer von den Überresten der nächtlichen Ausschweifungen. Wie immer begann mein Tag mit demselben Ritual. Dem räuberischen Tanz mit mehreren willigen Wölfinnen, jede begierig darauf, meine flüchtige Aufmerksamkeit zu erregen. Doch trotz der Verlockung und des berauschenden Duftes ihrer Unterwerfung empfand ich keinerlei Mitgefühl oder Respekt für diese Frauen, die sich mir hingegeben hatten. Für mich waren sie bloße Objekte, Gefäße meiner Lust, die ich wegwerfen und vergessen würde, sobald seine ursprünglichen Bedürfnisse befriedigt waren. Mit einem grausa

