KAPITEL DREIZEHN: UNTER EINEM DACH

1867 Words

Myla regte sich an Haydens Brust; ihr Ohr lag direkt über dem stetigen Pochen seines Herzschlags, während die frühe Morgensonne bunte Strahlen durch das Buntglas warf, das sie als Ersatz für das zerbrochene Fenster hatte einsetzen lassen. Sie konnte sich selbst noch immer auf seinem Mund schmecken, konnte das leichte Ziehen tief in ihrem Inneren spüren, das seine unerbittlichen Finger hinterlassen hatten. Letzte Nacht hatte er sich wieder ein wenig wie sein altes Ich verhalten. Dominant, hungrig, besitzergreifend – und ihr. Sie hob den Kopf von seiner Brust, lehnte sich gegen das Kopfteil und betrachtete ihn. Seine Wimpern bildeten dunkle Halbmonde auf seinen Wangen, aber selbst im Schlaf waren sein Kiefer und sein Mund angespannt, als könne er niemals ganz loslassen. Ihr Blick glitt tie

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