Ich blieb am Tisch sitzen und starrte ihm nachdenklich nach. "Hoffentlich geht alles gut." Es war irgendwie unglaublich. Da passierte 5 Jahre lang nicht wirklich viel in meinem Leben und plötzlich stand alles Kopf. Das Klassentreffen, Carol, mein Buch und wieder Carol. In meinem Kopf schwirrten die Gedanken nur so durcheinander. Ich bestellte mir einen Tee um etwas zur Ruhe zu kommen. Carol hatte Recht. Ich sollte mich freuen, stolz darauf sein, was ich geschafft hatte. Aber mir fehlte jemand, mit dem ich das alles hätte teilen können. Mit meinen Arbeitskollegen verstand ich mich gut, aber mit keinen von ihnen traf ich mich auch in meiner Freizeit. Freunde besaß ich keine. Die letzten Jahre hatte ich überwiegend mit Arbeiten, Schreiben und Vergessen verbracht. Letztes war mir ni

