Teil 15 Rettung

851 Words

Eigentlich hatte ich vorhin nichts Falsches zu ihr gesagt. Ich brauchte sie einfach und ahnte dabei noch nicht, wie sehr. Als ich 16.45 Uhr das Büro verließ, spielte ich zu meiner Schande eine Sekunde mit dem Gedanken nicht zu dem vereinbarten Treffen zu gehen. Irgendwie hatte ich Angst davor, sie wiederzusehen. Aber ich hatte schließlich um ihre Hilfe gebeten. Ich wartete an einen Baum gelehnt und beobachtete die Kinder am Spielplatz. Sie waren wirklich zu beneiden. So unbeschwert, so naiv, so geliebt. Die Mütter und Väter saßen alle auf den Bänken am großen Sandkasten und blickten aus ihren Gesprächen immer wieder liebevoll auf ihren schwerbeschäftigten Nachwuchs. Ein schöner Anblick an einem schönen Sommertag. Es war noch angenehm warm und die Sonne warf ihre Strahlen durc

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