Kapital Vierzehn Der Fürst der Finsternis klappt seinen Laptop zu. »Bitte, setz dich.« Da die Couch der einzige verfügbare Platz ist, lasse ich mich darauffallen – und tue mein Bestes, nicht an die Dinge zu denken, die eine virtuelle Version von ihm letzte Nacht mit mir an genau diesem Ort gemacht hat. Die himmelblauen Augen des Verführers betrachten mich eindringlich, so als wolle er ein 3D-Modell von mir für die VR erstellen. Habe ich gerade mit meinen Wimpern geklimpert? Ich fürchte ja. Zählt das als anhimmeln? Nah genug dran. Scheiße. Nichts läuft wie geplant. Wenigstens sabbere ich nicht. Tue ich das? Würde es komisch aussehen, wenn ich das überprüfen würde? »Da du jeden Moment eine Erinnerung an ein wichtigeres Meeting bekommen könntest, komme ich gleich zur Sache«, sagt er

