Drittes Kapitel.-1

2122 Words

Drittes Kapitel.Ich weiß kein Zeit jetzunder, Die mich erfreuen thut; Mein Freund ist mir verschwunden – Ich hoff’, es wird noch gut. Erst gegen den Abend dieses Tages war Frau Gisela mit einem plötzlichen Schrei aus ihrem tiefen Schlafe erwacht. Sie fuhr ängstlich mit den Händen um sich her, sie verlangte zu wissen, wer in ihrer Nähe sey, und als sie Imagina’s Stimme vernahm, sagte sie mit leisem, bangem Tone: »Gib mir deine Hand, Kind! Ich habe in bösen Träumen gelegen. Gräßliche Dinge von dir und von mir habe ich geträumt und ich fürchte, der Schutz der heiligen Jungfrau und der lieben Heiligen, der sich bis jetzt uns stark und gütig bewährt, reicht nicht mehr aus in dieser stürmischen Zeit. Horch, Kind, hörst du nichts? Rief es nicht eben wieder, gleich einer Stimme vom Himmel: ge

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