Fünftes Kapitel.Ach Gott! wie weh thut scheiden Dem jungen Herzen mein, Und bringt mir großes Leiden Und dazu schwere Pein. Erst im Laufe des nächsten Tages gelang es den besser gesinnten Bürgern der freien Reichsstadt, dem Beginnen der Geißler und des mit ihnen verbündeten Pöbels Einhalt zu thun. Die Geißler wurden aus der Stadt getrieben und als ihre zurückbleibenden Freunde sich ihrer Stütze beraubt sahen, fanden diese es am Klügsten, sich still von dem Schauplatze ihrer Verbrechen fortzuschleichen und ihren Raub und ihre Schuld in die heimlichsten Winkel zu verbergen. Aber welche Zerstörung, welche Scenen des Grauens hatten diese wenigen Stunden des Tages und die Nacht, die ihnen folgte, inmitten einer friedlichen Stadt gebracht! Man war endlich Herr des Feuers geworden, der Sturm

