Der Schock ließ Marians gerötete Sicht wieder klar werden. Dinka wich zurück. Sie starrte ihren Vater mit offenem Mund an. „Alpha“, hauchte Marian und fuhr sich gedankenverloren mit der Hand über ihre verletzte Wange, die bereits zu heilen begann. Er starrte sie herrisch an. „Hörst du mich, Marian?“, drängte er. Marian schloss fest die Augen und atmete tief ein. Sie setzte sich mit geradem Rücken wieder auf das Bett, öffnete die Augen und nickte ihrem Vater zu. Corien setzte sich neben sie auf die Bettkante. „Sie haben ihnen Blut abgenommen, bei jedem roten Mond, bei jedem Blutmond. Etwa zwei- oder dreimal im Jahr“, fuhr er neutral fort, seine Stimme wieder mechanisch. „Sie gingen sparsam damit um und lagerten es monatelang, bis sie es wieder auffüllen konnten.“ „Nur sehr wenige

