20Zwei Jahre waren vergangen. An einem Dezembermorgen ruhte der kleine Friedhof von Passy in großer Kälte. Seit gestern fegte der Nordwind feinen Schnee über die Gräber. Vom verblassenden Himmel rieselten jetzt spärliche Flocken mit der Leichtigkeit weißer Federn. Der Schnee verhärtete sich bereits, und ein hoher Schwanenpelz säumte die Brustwehr der Terrasse. Jenseits der weißen verschwommenen Horizontlinie dehnte sich Paris. Auf den Knien liegend, betete Frau Rambaud vor Jeannes Grab. Ihr Gatte hatte sich still erhoben. Im November hatten sie in Marseille geheiratet. Herr Rambaud hatte sein Haus in den Hallen verkauft, und weilte seit drei Tagen in Paris, um die Angelegenheit zum Abschluß zu bringen. In der Rue des Réservoirs wartete der Wagen, der beim Hotel vorfahren sollte, um das Ge
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