Als Emma nach unten eilte, war Zara gerade in den Untersuchungsraum gegangen. Im Flur blieb nur Tyler allein zurück. Als er Emma sah, erinnerte er sich an ihren Anruf von vorhin. Unwillkürlich fragte er: „Wie geht es deiner Mutter jetzt? Ist es ernst?“ Obwohl Tyler Emma gegenüber stets kühl war, brachte er Claras Bennetts Situation dennoch Respekt entgegen. Doch seine Frage ließ Emma nur spöttisch lachen. „Also erinnerst du dich doch noch an den Zustand meiner Mutter?“ Ihre Stimme war voller Bitterkeit. „Aber diese sinnlose Höflichkeit kannst du dir sparen! Zum Glück ist meiner Mutter heute nichts Ernstes passiert – sonst hätte Zara diese Schuld wohl kaum tragen können!“ Ein Anflug von Unmut blitzte in Tylers Augen auf, sein Gesicht verhärtete sich. „Emma, kannst du aufhören, wi

