Gabriella rollte sich auf dem Bett beim Klang eines lauten Klopfens an ihrer Tür, sie stöhnte innerlich und fragte sich, wer es so früh am Morgen sein könnte. Sie schnappte sich ihr Telefon auf dem Bett und überprüfte die Zeit, während sie ihre Augen blinzelte, als die Bildschirmhelligkeit aufkam.
8:00 UHR.
Das Klopfen wurde lauter, als sie sich auf dem Bett wälzte, ihren Bademantel packte und ihn über ihren nackten Körper trug: "Wer ist das?" Sie schrie, als sie es ins Wohnzimmer geschafft hat.
Als sie sich der Tür näherte, rasten ihre Gedanken mit Möglichkeiten. Könnte es ihr neugieriger Nachbar sein? Ihr Nachbar kam gerne, um sich über etwas zu beschweren, oder vielleicht war es der Zusteller mit einem Paket, auf das sie sehnsüchtig gewartet hatte.
Sie schaute in das Schauloch, nur um sicherzugehen, sie starrte einen geduldig wartenden Zusteller mit einem Paket an. Sie holte tief Luft, griff nach der Türklinke und öffnete die Tür.
"Guten Morgen, Ma'am", begrüßte der Zusteller sie höflich, sein freundliches Auftreten beruhigte sie.
"Guten Morgen", antwortete sie und erwiderte sein Lächeln. Er streckte die Hand aus, um ihr das Paket zu geben, aber stattdessen packte er sie plötzlich am Arm und drehte sie herum.
"Was zum Teufel ist -" kämpfte sie darum zu protestieren, aber er legte ihr ein Taschentuch über die Nase, um sie zu unterwerfen.
Sie schlog und kämpfte gegen den Griff des Mannes und versuchte verzweifelt, seine Hand von Mund und Nase zu reißen. Aber sein Griff war stark und sein Griff unnachgiebig. Als die Welt um sie herum zu verschwimmen und zu verblassen begann, spürte sie, wie die Panik in ihr aufstieg.
Plötzlich strömte ein Adrenalinschub durch ihre Adern und gab ihr neue Kraft. Mit einem letzten Energieschub gelang es ihr, sich aus seinem Griff zu befreien, stolperte rückwärts und keuchte nach Luft.
Ihr Herz pochte in ihrer Brust, sie drehte sich um, sie trat ihm in die Leiste, und der Liefermann schrie, ruckte nach hinten und fiel zu Boden.
Wer zum Teufel war er? Warum hat er versucht, sie zu töten? Gabriella dachte, als sie ihre Hand auf ihren Hals legte und aus der Wohnung eilte, um um Hilfe zu rufen: "Hilfe!!!" Sie schrie, als sie den Flur hinunterlief, aber ihre Beine begannen zu wackeln.
Angst und Adrenalin strömten durch sie, ihre Sicht verdunkelte sich, "Hilfe!!!" Sie schrie erneut, und dieses Mal fiel sie mit dem Gesicht zu Boden.
Sie hörte eine Stimme, als sie sich abmühte zu sehen, wer sich näherte, war es der Zusteller? Er wollte sie töten und niemand würde ihr zu Hilfe kommen, sie öffnete ihren Mund, um wieder um Hilfe zu schreien, aber sie fiel plötzlich in einen bewusstlosen Zustand.
"Es scheint, dass die Dosis zu viel war", hörte sie eine weibliche Stimme in ihrem Kopf.
Sie stöhnte, als sie langsam wieder zu Bewusstsein kam, ihr Kopf pochte vor Schmerz. Als sie blinzelte und langsam ihre Augen öffnete, fand sie sich in einem unbekannten Raum wieder. Panik begann, als sie merkte, dass sie entführt worden war, aber ihr Körper fühlte sich schwer an, was es ihr unmöglich machte, sich zu bewegen oder zu entkommen.
Die weibliche Stimme von früher hallte wieder durch den Raum, aber dieses Mal konnte sie die Quelle sehen. Eine Frau in einem Laborkittel, ihr Gesicht mit einem Lächeln geschmückt.
"Du bist wach", sagte die Frau, "Ich dachte, ich müsste ein paar Medikamente verabreichen."
Die Verwirrung überkam Gabriella, als sie versuchte, die Situation zu verstehen. "Wer bist du?" Sie schaffte es zu krächzen, ihre Stimme war kaum zu hören, als sie ihre Hand über meinen Kopf legte.
Die Erinnerung an den Zusteller, der sie angriff, überflutete ihren Verstand, wurde sie gerettet? War sie im Krankenhaus? Aber das sah nicht aus wie die Krankenhausstation, es sah aus wie das Zimmer von jemandem.
Wo war sie?
"Ah, ja. Erlauben Sie mir, mich vorzustellen", antwortete die Frau, "Ich bin Dr. Abigail, du hattest eine Überdosis."
Ihr Herz raste, als sie versuchte, den Ernst der Lage zu erfassen. "Überdosiert?"
Die Tür zum Zimmer öffnete sich, als eine andere Dame in einem Dienstmädchenkleid hereinkam: "Danke, Doktor, ich werde mich jetzt um sie kümmern", sagte die Dame
"Natürlich", nickte der Arzt. "Bitte stellen Sie sicher, dass sie etwas isst", wies der Arzt die Dame an, bevor er den Raum verlass.
Das Dienstmädchen schloss die Tür hinter sich und ging mit besorgten Augen auf Gabriella zu. Sie näherte sich mit einem Tablett mit Essen und legte es sanft auf den Tisch neben sich.
"Ich entschuldige mich für die Verwirrung", sagte sie leise. "Sie befinden sich derzeit in Savianos Anwesen. Mein Name ist Maria, und ich bin hier, um mich um Ihre Bedürfnisse zu kümmern."
Gabriella starrte sie ungläubig an und versuchte, alles zu verstehen, während sie sich auf das Bett setzte. "Savianos Nachlass? Wie bin ich hierher gekommen?" Gabriella eilte in Panik aus dem Bett und hoffte, dass es nicht die SAVIANO-Familie war, an die sie dachte.
"Was zum Teufel hast du mir angetan?" Sie schrie das Dienstmädchen an, das sich im Raum nach allem umsah, was sie benutzen konnte, um sich zu verteidigen.
Das Dienstmädchen hob ihre Hand in die Luft und zeigte, dass sie nicht böse gemeint war, aber Gabriella vertraute ihr nicht. "Entspann dich, ich meine nichts Böses."
"Wenn du Saviano sagst, meinst du dann Saviano?" Fragte Gabriella.
"Ja, Enzo Saviano, er hat seine Männer dich hierher bringen lassen, wenn du nicht aufwachen wolltest. Du warst den ganzen Tag draußen."
"E-Enzo S-Saviano, der Gangster?" Gabriella stotterte und streib mit den Fingern durch ihr Haar. Sie musste hier verdammt noch mal raus, sie haben sie entführt, jetzt machte alles Sinn, aber warum? Warum haben sie sie entführt? Sie hatte sich nie in einen ihrer Geschäfte eingemischt.
Maria seufzte, ihre Augen waren voller Sympathie. "Ich verstehe Ihre Angst, aber Sie müssen sicher sein, dass Sie hier in Sicherheit sind."
"Sicher? Hast du gerade sicher gesagt? Wie kannst du so ruhig sein? Haben sie dich nicht auch entführt? Ich muss verdammt noch mal hier raus."
"Sie sind hier sicher, Miss Gabriella, sie -"
"Wie können Sie mir sagen, dass ich in Sicherheit bin, wenn Sie mich alle entführt und gegen meinen Willen hierher gebracht haben? Aber natürlich wirst du ihn verteidigen, er ist schließlich dein Chef."
"Herr Saviano ist nicht so schlecht, wie Sie denken, er ist tatsächlich -"
"Er ist ein Gangster, gibt es etwas Gutes daran, ein Gangster zu sein?" Fragte Gabriella wütend, dass das Dienstmädchen sich sehr bemühte, ihn zu verteidigen. "Er ist ein Frauenheld, er ist in illegale Geschäfte verwickelt und er ist ein Mörder, jeder in der Stadt weiß das, also gib mir nicht diesen Mist darüber, dass er ein -"
"Guten Morgen, Sir", unterbrach Maria Gabriella plötzlich, die Angst in ihrer Stimme zeigte, als sie ihren Kopf senkte. Gabriella drehte sich um und fragte sich, mit wem das Dienstmädchen sprach, und sie fand sich taumend zurück.
An der angrenzenden Tür stand Enzo Saviano.
Gabriella schluckte, erschrocken beim Anblick von ihm. Sie sah zu, wie er seinen Arm über seine Brust faltete, mit einem gemeinen Blick auf seinem Gesicht.
"Du hättest sie Maria fertig machen lassen sollen", sagte er und starrte Maria an, bevor er Gabriellas Blick traf. "Bitte machen Sie weiter, was wissen Sie sonst noch über mich", fragte er.