LUCA POV Ich ziehe mich von Lia nur so weit zurück, dass ich ihren Körper neben mir noch zucken sehe. Mein Atem geht stoßweise, aber ihrer ist rau, wie nach einer wilden Verfolgungsjagd. Als hätte sie gerade einem Löwen entkommen müssen. Oder als hätte ich sie eben zu der Meinen gemacht. Ihre Augen sind geschlossen, ihre Lippen leicht geöffnet – so verführerisch, wie sie verzweifelt versucht, wieder zu Atem zu kommen. Ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen bei diesem Anblick. Ich steige aus dem Bett, ohne mir die Mühe zu machen, meinen nackten Körper zu bedecken oder den Schweiß von meinem Hals zu wischen. Ich gehe zu dem längst vergessenen Tablett auf dem Nachttisch. Als ich die Abdeckung vom Teller hebe, verziehe ich das Gesicht – das Essen ist nicht mehr warm. Doch als mir in Erinn

