Kapitel Neunundvierzig: So nah

1243 Words

EMILIA POV Ein dumpfer Schmerz beginnt, sich an meinen Schläfen auszubreiten, und ich verziehe das Gesicht. Ich bewege meine Hände, um meine Stirn zu reiben, will mich vom Bett erheben, um im Bad etwas gegen die Kopfschmerzen zu holen – aber ich kann meine Hände nicht bewegen. Ich blinzele verwirrt und zwinge meine Augen, sich zu öffnen, obwohl meine Lider sich schwer anfühlen, als würden Gewichte daran hängen. Grelles Licht trifft meine Augen, ich blinzle. Als sich meine Sicht klärt, erkenne ich, dass ich nicht in meinem Zimmer bin. Ich liege flach auf dem kalten Betonboden, nicht in meinem Bett. Ich versuche, meine Hände zu bewegen – vergeblich. Sie sind hinter meinem Rücken gefesselt. Mein Mund ist geknebelt. Und ich bin an einem mir völlig fremden Ort. Panik steigt in mir auf. Ich

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