Kapitel Vierundfünfzig: Wiedervereint

1211 Words

EMILIA POV Der nächste Tag kommt viel zu schnell, ohne mir die Gelegenheit zu geben, meine Gedanken zu ordnen. Luca ist seit Alexandras Besuch gestern nicht mehr in mein Zimmer gekommen, was mich bis zum Morgen ganz auf mich allein gestellt ließ. Ich blinzle, als die Vorhänge von einer Krankenschwester zurückgezogen werden und das helle Licht mir in die Augen sticht, doch ein Lächeln legt sich auf mein Gesicht, als ich ihre Stimme höre. „Guten Morgen, Miss Emilia. Es ist Zeit, Sie zu entlassen“, sagt sie mit einem freundlichen Lächeln. Ich weiß ganz genau, dass ich noch nicht wirklich in der Verfassung bin, das Krankenhaus zu verlassen, aber ich habe Alexandra so lange damit genervt, dass sie es mir wohl möglich gemacht hat. Mit Hilfe der Krankenschwester steige ich aus dem Bett, wasche

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD