Emilias Sicht Mein Herz zerbricht in tausend Stücke, als ich taumelnd von der Tür des Arbeitszimmers zurückweiche, jeder Schritt hallt wider mit Lucas Worten. „Ich habe keine Gefühle für sie.“ Wie konnten sechs einfache Worte so sehr wehtun? Ich schaffe es kaum bis in mein Zimmer, bevor die Tränen anfangen zu fließen – heiß und unaufhaltsam. Ich sinke aufs Bett und vergrabe mein Gesicht im Kissen, versuche, die zerbrochenen Teile von mir irgendwie zusammenzuhalten. Jeder Moment, den wir geteilt haben, jeder sanfte Blick, jede zärtliche Berührung, jeder Kuss – hatte das alles nichts für ihn bedeutet? Ich wusste ja, dass wir nie mehr als Herr und Haustier sein würden, und ich habe versucht, meine Gefühle im Zaum zu halten, aber… es tut weh. Es tut weh, den Mann, den man liebt, so etwas z

