Nein, du weißt nicht, wie gut er zu mir war, als wir zusammen in der Royer-Collard-Straße wohnten. Er fegte das Zimmer aus und besorgte die Küche. Er liebte mich wie sein Kind; er kam nach Hause beschmutzt bis an den Bauch und so müde, daß er sich nicht bewegen konnte; ich aber saß im warmen Zimmer und hatte gut zu essen … Und jetzt wird man ihn erschießen. Lisa widersprach und sagte, man werde ihn nicht erschießen. Doch er schüttelte den Kopf und fuhr fort: Gleichviel, ich habe ihn nicht genug geliebt, ich kann es jetzt wohl sagen. Ich hatte ein schlechtes Herz, ich habe gezögert, ihm sein Teil von der Erbschaft zu geben. Aber nein, ich habe ihm sein Teil zehnmal angeboten, rief sie; wir haben uns nichts vorzuwerfen. Oh, du bist gut, das weiß ich wohl; du würdest ihm alles hingegeben

